Schlagwort-Archiv: Studie

Placebos, Schein-OPs und Co.: Was sie über das wahre Potential von Geist und Körper aussagen (Teil 2)

Der weiße Kittel und der Pawlowsche Hund

Der Wirkung des Placebo-Effekts liegen zwei Mechanismen zugrunde: Erwartung und Konditionierung.

Vereinfacht gesagt, entsteht Erwartung aus individuellen Überzeugungen und Bildern bzw. Symbolen und Archetypen, welchen die jeweilige Person bestimmte Bedeutung beimisst (Tischer 2017). So weckt z.B. der weiße Kittel bereits eine gewisse Erwartungshaltung im Beobachter. Wenn dann noch die Klinik renommiert und der Arzt, der diesen Kittel trägt, für seine hervorragenden Leistungen weit und breit bekannt ist, lässt das die Erwartung nochmals in die Höhe schnellen. Und ist es nicht interessant, dass der Zahnschmerz oft merkbar nachlässt oder gar verschwindet, sobald man vor der Tür des Zahnarztes steht und weiß, dass einem gleich geholfen wird?

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Placebos, Schein-OPs und Co.: Was sie über das wahre Potential von Geist und Körper aussagen (Teil 1)

Placebo, das aus dem Lateinischen übersetzt „ich werde gefallen“ bedeutet, und der Placebo-Effekt sind heute allgemein gängige Begriffe. Schon zu Hippokrates Zeiten bekannt und eingesetzt, werden sie zumeist dem Kontext der Scheinmedikation zugeordnet. Doch Placebo beschränkt sich nicht nur auf die Einnahme wirkstoffloser bunter Pillen oder auf das Eincremen mit wundersamen Salben – es erstreckt sich auf Medizinbereiche, die von Scheinakupunkturen bis hin zu vorgetäuschten chirurgischen Eingriffen reichen (Maly-Samiralow 2014; Siegmund-Schultze 2008; Taylor 2017; Tischer 2010). Der Grund, warum es eine derartige Faszination auf Mediziner, Wissenschaftler und Interessierte ausübt, ist, dass es die gleiche Wirkung hat wie seine echten Pendants, und zum Teil sogar noch effektiver ist! (Maly-Samiralow 2014; Taylor 2017).

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Die Kunst der Meditation: Klaren Fokus durch Defokussierung meistern

Der Begriff „Meditation“ weckt bei jedem unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen. Für den einen ist sie im orange gekleideten buddhistischen Mönch versinnbildlicht, der schweigend im Lotussitz sitzt und mit seinem Zeigefinger und Daumen das berühmte Dhyana Mudra formt. Manch anderer denkt dabei an den gutturalen Om-Gesang, dessen Monotonie und Bordunhaftigkeit den Verstand in Slow Motion versetzt. Wieder ein anderer erinnert sich an das Gefühl einer angenehmen Ruhe, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn der Alltag im Moment keine Rolle mehr spielt.

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Reconnective Healing: Heilung durch Rückverbindung (Teil 1)

„Du musst nicht alle Ängste loslassen, damit du Liebe erfahren kannst. Du kannst deine Ängste in die Liebe mithineintragen. Sobald du von Liebe umgeben bist, entpuppt sich Angst als die Illusion, die sie schon immer war, und Liebe ist alles, was bleibt.“ ~ Dr. Eric Pearl

Die Wiederentdeckung des eigenen wahren Potentials und das Erwecken der im Menschen schlummernden geistigen Fähigkeiten ist bereits seit Längerem Leitthema vieler philosophischer Strömungen sowie Heilpraktiken. Genau in diese fortschreitende Bewusstseinsentwicklung fällt auch Reconnective Healing, oder „Heilung durch Rückverbindung“, hinein.

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