Gene nach Wunsch – so funktioniert’s!

Genetischer Determinismus vs. Epigenetik

Seit der Veröffentlichung von Darwins Über die Entstehung der Arten (1859) hat der genetische Determinismus über 100 Jahre lang die Wissenschaft grundlegend beherrscht und ist bis heute in den Köpfen vieler Menschen verankert. Der genetische Determinismus betrachtet den menschlichen Körper als eine biochemische Maschine, die durch Gene gesteuert wird. Genauer gesagt, die physischen, physiologischen und emotionalen Verhaltensweisen werden durch den genetischen Code kontrolliert, wobei der Mensch keinerlei Einfluss auf ihn nehmen kann und somit zum Opfer seiner Gene wird.

Kommt Ihnen diese Ansichtsweise bekannt vor? Dann wird es Sie höchstwahrscheinlich freuen zu erfahren, dass die Forschung seit dem Projekt des menschlichen Genoms (bzw. Erbguts), welches 1989 eigentlich ins Leben gerufen wurde, um den genetischen Determinismus zu untermauern, paradoxerweise ein anderes, unerwartetes Ergebnis hervorbrachte: Das vererbte Genmaterial kann sowohl bewusst wie auch unbewusst beeinflusst werden.

Der Wissenschaftszweig, der sich dies zur Prämisse und Forschungsansatz gemacht hat, nennt sich Epigenetik. Den Epigenetikern zufolge können Veränderungen an den Chromosomen (spezialisierte Zellstrukturen, welche die DNA sowie Gene beinhalten) beeinflusst werden (Graham 2008; PRAVDA TV 2014; Spektrum 2013). Und jetzt kommt es noch besser: Es ist unsere eigene Wahrnehmung der Umwelt, die in Wirklichkeit die Funktionsweise unserer Gene bzw. ihre Aktivierung und Deaktivierung steuert.

Auch die Stammzellenforschung bestätigt, dass das jeweilige Umfeld für die Differenzierung der Zelle verantwortlich ist, ganz nach dem Motto: „Bring eine Körperzelle in ein gesundes Umfeld und sie wird gesund werden. Bring eine Körperzelle in ein krankes Umfeld und sie wird krank werden“ (PRAVDA TV 2014).

Das programmierte Unterbewusstsein

Doch was genau ist mit „Umfeld“ gemeint? Im Großen und Ganzen geht es hierbei um die Art, wie wir unsere Umwelt interpretieren und wahrnehmen. Dies ist wiederum von unseren Überzeugungen abhängig, welche dadurch entstehen, dass wir bestimmte Gedanken häufig und über einen längeren Zeitraum hinweg denken. Solche konsequent praktizierten Gedanken werden nach einer Weile zu automatisierten Gedankengängen, die schließlich unbewusst ablaufen. Das programmatische Unterbewusstsein übernimmt als unser Autopilot das Steuer.

Sie können sich das Unterbewusstsein als einen Flaschengeist vorstellen. Anders als der kritische und differenzierende Verstand, unterscheidet es nicht zwischen gut und schlecht, richtig oder falsch. Es tut einfach das, was ihm befohlen wird (Westwood 2007). Das Knifflige bei der ganzen Sache ist nun, dass die im Unterbewusstsein gespeicherten Programme entsprechende sichtbare, hörbare, greifbare und fühlbare Ereignisse in unserem Leben herbeiführen, die vom Verstand als Tatsache registriert werden. Somit schließt sich der Kreis: Das Wahrgenommene verstärkt daraufhin die Überzeugung und die noch stärker gewordene Überzeugung führt zu noch mehr entsprechenden sinnlich wahrnehmbaren Beweisen.

Hypnose als Shortcut zum Unterbewusstsein

Die hypnotische Trance ist ein hervorragendes Mittel um diesen Kreis zu durchbrechen, denn sie vermag den kritischen Verstand zu umgehen und direkt zum Unterbewusstsein vorzudringen. An diesem Punkt angelangt, kann die betreffende Überzeugung durch eine andere, förderliche Information ersetzt werden, welche vom Unterbewusstsein assimiliert und fortan als neues Programm ausgeführt wird. Diese neuen Daten erzeugen in weiterer Folge neue Gedanken, neue Gefühle und bewegen uns dazu, anders zu handeln (ebd.).

Von Schwingungen und „Quantennährstoffen“

Hypnose kann also dabei behilflich sein, möglichst rasch und effektiv ein positives Gefühlsumfeld zu schaffen. Wie essentiell dieses für unseren Körper und unsere ganzheitliche Gesundheit ist, verdeutlichen zahlreiche Studien.

Dr. Carlo Ventura, Forscher und Professor an der Universität Bologna in Italien, konnte z.B. nachweisen, dass Stammzellen mithilfe von Magnetfeldfrequenzen verändert werden können. Dies ermöglicht die Reprogrammierung von Zellen zurück zu ihrem neutralen Zustand, von welchem aus jeder Weg der Weiterentwicklung erneut eingeschlagen werden kann (Ventura & McCraty 2015).

Ferner haben Wissenschaftler herausgefunden, das positive Empfindungen als sog. „Quantennährstoffe“ fungieren, die sowohl das energetische System sowie die zellulare Ebene des Körpers, bis hin zur DNA, versorgen. Dies konnte u.a. im folgenden Experiment nachgewiesen werden: Ein Teilnehmer wurde aufgefordert 3 DNA-Proben zu halten und zugleich eine Herzkohärenz, d.h. einen wohltuenden Zustand emotionaler und physischer Harmonie, herzustellen (wie Sie diesen Zustand selbst erreichen können, lesen Sie hier). Das Resultat war, dass er 2 der 3 DNA-Proben im unterschiedlichen Ausmaß entwirren konnte (Wright 2013).

Nach demselben Prinzip funktioniert auch der vielseits bekannte Placebo-Effekt, der aufgrund einer positiven Erwartungshaltung gesundheitsfördernde, heilsame Wirkung zeigt. Sein Gegenstück, der Nocebo-Effekt hingegen, kann aufgrund einer negativen Erwartungshaltung sogar zum Tod führen. Laut Epigenetiker und Stammzellenforscher Bruce Lipton kann bereits die Suche nach einer Krankheit durch die eben erwähnte negative Erwartungshaltung diese tatsächlich erschaffen, auch wenn sie davor gar nicht da war (PRAVDA TV 2014).

Neueste Untersuchungen weisen darauf hin, dass stressende und negative Empfindungen die biologische Energie von ihrer so wichtigen Aufgabe der Körperregeneration ablenken, während Gefühle wie Fürsorge, Wertschätzung und – die signalstärkste von allen – Liebe den Körper auf sämtlichen Ebenen optimal versorgen (Pert 1997; Roger 2013; Wright 2013).

Achten Sie also zukünftig darauf, wie Sie sich im Moment fühlen und streben Sie – ihrer genetischen, physischen und emotionalen Gesundheit zuliebe – stets nach positiven Gedanken und Empfindungen. Denn, wie Dr. Lipton treffend sagt: Wer seine Überzeugungen verändern kann, kann auch seine Biologie verändern und dies sogar bis hin zur Aufhebung konventioneller Gesetze der Physik (PRAVDA TV 2014).

 


Graham, Danielle (2008). „Genetics, epigenetics and destiny.” In: Super Consciousness. (Stand: 28.11.2017).

Moore, Roger (2013). “Science confirms you really can change your DNA.” In: Hypnosis Health Info. (Stand: 28.11.2017)

Pert, Candace (1997). Molecules of Emotion: Why you feel the way you feel. New York: Scribner.

Ventura, Carlo/Rollin McCraty (2015). “DNA and cell reprogramming via epigenetic information delivered by magnetic fields, sound vibration and coherent water.” In: Institute of HeartMath. (Stand: 28.11.2017)

Westwood, Tamara (2007). „Eliminating interference patterns of DNA.” In: Hypnosis Motivation Institute. (28.11.2017)

Wright, Carolanne (2013). “Confirmed by science: You really can change your DNA – and here’s how.” In: Natural News. (28.11.2017)

“Der Geist ist stärker als die Gene“ (2014). In: PRAVDA TV – Lebe die Rebellion. (Stand: 28.11.2017)

“Epigenetik: Wie die Umwelt unser Erbgut beeinflusst“ (2013). In: Spektrum.de. (Stand: 28.11.2017)

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