Leichter und schneller genesen ohne Diagnose

Menschen sterben nicht an Krankheiten. Menschen sterben an der Angst vor Krankheiten. ~ Abraham Hicks

Dies ist ein Ausschnitt aus einem Abraham-Hicks-Workshop (2017, o.O.). Wer sich genau darüber informieren möchte, wer oder was Abraham ist, der hier auf individuelle Fragen aller Art antwortet, findet genauere Erläuterungen auf der gleichnamigen Homepage. Das folgende Gespräch zwischen dem fragenden Hotseater („F“) und Abraham („A“) ist eine sinn- und sprachgemäße Übersetzung aus dem Englischen.

F: Bei mir wurde vor eineinhalb Jahren eine Krankheit diagnostiziert. Ich habe nicht wirklich physische Symptome, außer einen schwachen Schmerz ab und zu, den ich vor der Diagnose nie hatte. Die Ärzte gingen sehr ernst und düster an die Sache heran, und ich fühlte mich schlecht, wenn ich hinging. Also hörte ich damit auf. Das war für mich sehr belebend.

A: Was hat dich überhaupt zu dieser Diagnose gebracht?

F: Ich war ziemlich gestresst, wider besserem Wissen. Ich hatte zu dieser Zeit nicht realisiert, was ich tat und brachte mich in eine bestimmte Situation. Ich bin persönliche Repräsentantin des Anwesens meines Vaters. Es war so grässlich, auch zwischen meinen Geschwistern. Ich war derart gestresst, dass ich dachte, ich hätte Herzinfarkte. Also ging ich zum Arzt und schluckte Medikamente gegen Panikattacken, Beruhigungsmittel und Antidepressiva. Aber dann fanden sie das andere Ding. Ich nehme zwar keine Beruhigungsmittel und all die anderen Mittel mehr, aber, soweit mir bekannt ist, habe ich noch immer dieses andere Ding. Eigentlich weiß ich es gar nicht, weil ich aufgehört habe mich untersuchen zu lassen. Es ist ernst und all das, aber ich will nicht wieder zum Arzt gehen und das akzeptieren. Ich will, dass der Test negativ ausfällt. Ich werde nicht hingehen, bis ich mir nicht sehr sicher bin, dass dies das Ergebnis ist, das ich bekommen werde. Wie kann ich das also erfahren?

A: Du hast eine ausgezeichnete Frage gestellt und wir werden dafür ein wenig Grundverständnis schaffen. Wir wissen, dass wenn ihr euch alle 15 Minuten beim Arzt untersuchen lassen würdet, es bemerkenswert wäre, was sie entdecken würden. Ihr könntet an einem Tag in einem bestimmten emotionalen Seinszustand hingehen und es würde etwas auftauchen. Ihr könntet aber auch an einem anderen Tag in einem anderen emotionalen Gewahrseinszustand hingehen, und alles wäre verschwunden.

Jerry [Esthers Ehemann] besuchte vor Jahren einen Arzt, der all diese medizinischen Bücher hatte. Vier Tage lang hielt sich Jerry in dieser Bücherei auf und las sie. Bevor er sie verließ, hatte er vieles, das er zuvor nicht hatte. Er war sich dessen sicher, da die Symptome übereinstimmten, sodass er einen Arzt aufsuchte. Selbstverständlich wurden bei ihm diverse ernste Dinge festgestellt. Doch dann sagte ihm seine Logik: „Warte mal! Ich hatte das alles nicht, bevor ich hinging.“ Die Symptome hatten sich nach der Diagnose so sehr verstärkt, dass er zu dem Glauben kam, dass da tatsächlich an der Geist-über-Materie-Sache etwas dran ist.

Sicher kannst du hingehen und ein negatives Testergebnis bekommen. Aber wenn du komplett durchdrehst und die Idee hinzugehen dir Angst einflößt, dann wirst du ein ungewolltes Resultat bekommen, wenn du hingehst. Also sagst du: „Dann gehe ich nicht zur Kontrolle – doch andererseits, wenn ich nicht gehe, dann bekomme ich nicht das Ergebnis, das ich will.“

Gib dem Ganzen ein bisschen Zeit, bis du das Gefühl hast, dass sich deine Sorge zerstreut hat. Dann wird nämlich das Universum für dich eine Situation inszenieren, in welcher sich die Resultate des Tests an dich heranschleichen werden bevor du die Gelegenheit hast ganz aufgeregt zu sein, verstehst du?

Eure physischen Körper sind sehr empfänglich für Schwingungen. Es ist nur logisch, dass unter Stress verschiedene Dinge zutage kommen. Es ist als würde man sagen: „Ich habe selbst die Sauerstoff- und Blutzufuhr abgewürgt und wundere mich, warum mein Kopf blau wird.“ Ihr könnt nachvollziehen, dass unter diesen Umständen euer Kopf blau anlaufen würde. Wir sagen, es ist ebenso logisch, dass wenn ich ein starkes Verlangen sowie einen starken Widerstand verspüre und mich selbst im Würgegriff halte, mein physischer Körper Symptome dieses Würgegriffs zeigen wird.

F: Eben das hat mir geholfen die Entscheidung zu fällen, nicht mehr hinzugehen. Es fühlte sich gar nicht so schrecklich, ernst und alles, was sie mir sonst noch sagten, an. Es fühlte sich für mich einfach nicht richtig an und ich empfand, dass es mich mit extremer Sorge erfüllte und mich ärgerte. Es fühlt sich wunderbar an nicht hinzugehen.

A: Wir möchten uns damit wirklich gründlich befassen, weil es ein wichtiges Thema ist. Es geht darum, dem eigenen Empfinden zu vertrauen versus dem, was jemand anderes über etwas denkt.

Jerry und Esther hörten kürzlich auf einem Campingplatz, wie ein Elternpaar ihr kleines Kind vor etwas Schrecklichem in den Büschen warnte. Jerry und Esther waren bereits in diesen Büschen und wussten, dass dort nichts Schlimmes versteckt war und dass die Eltern ihrem Kind Angst einjagen wollten, damit es auf dem Campingplatz blieb statt irgendwohin wegzulaufen, wo sie es dann suchen müssten. Dieses Verhalten irritierte Esther sehr. Jerry und Esther begannen daraufhin über den Butzemann zu sprechen und unterhielten sich auch mit uns ein wenig darüber. Wir erklärten ihnen, dass wenn sich etwas Gefährliches in den Büschen befände und jemand wäre lebensfroh, dann würde derjenige die Störrischkeit dessen spüren, das kurz davor ist ihn in den Knöchel zu beißen. Euer Führungssystem würde euch verständigen. Wenn ihr lernt, das, was ihr wahrnehmt und empfindet mit euren eigenen Erfahrungen zu assoziieren, gewinnt ihr Vertrauen in diese Empfindungen.

Wenn euch aber jemand sagt, dass Gefahr besteht und euer Führungssystem sagt euch das nicht, dann traut ihr eurer Führung nicht. Und weil die anderen zumeist erwachsener sind, vertraut ihr ihrer Führung, sodass ihr in jungen Jahren eher der Führung eurer Eltern Glauben schenkt als eurer eigenen.

Kirchen tun dasselbe. Sie sagen euch, dass ihr euch in Gefahr begebt, wenn ihr ihre Regeln nicht befolgt. Darauf bemerkt ihr: „Aber die anderen befolgen diese Regeln nicht.“ Und sie antworten: „Oh, ihr könnt das in diesem Leben nicht beurteilen. Ihr werdet erst nach diesem Leben dafür bestraft.“ Wir sagen: Das ist wohl der größte Butzemann von allen – der, der euch sagt, ihr könnt dem, was in eurer Lebenserfahrung hier passiert, nicht trauen, dass für das Nachher andere Regeln gelten. Wir fragen uns: Von welchem Planet sind die denn?

Alles in diesem Universum folgt den gleichen Gesetzen, wobei das Gesetz der Anziehung die Grundlage bildet. Damit deuten wir keineswegs an, dass Ärzte so eigennützig sind, dass sie euch etwas Falsches erzählen. Sie spielen auf die Verletzlichkeit an, die in eurem Umfeld sosehr gehegt wird. Das funktioniert in etwa so: Wenn ihr sagt, dass ihr euch wohl fühlt, sagen sie euch: „Viele Menschen haben sich an einem Tag gut gefühlt und sind am nächsten Tag gestorben.“ Ihr denkt euch dann, dass es dafür Beweise gibt und so überzeugen sie euch, dass ihr euren Empfindungen nicht vertrauen könnt.

Wenn ihr euren Gefühlen nicht traut, begebt ihr euch für immer auf eine wilde Fahrt, bei der ihr mal hierhin, mal dorthin gerissen werdet. Ihr denkt, es geht hier lang, doch ihr fahrt dort lang. So in etwa fühlt es sich an, wenn ihr euren Empfindungen nicht traut. Wenn ihr euch jedoch an eure Erfahrungen erinnert, die euch zeigen, dass ihr euren Gefühlen trauen könnt und wenn ihr in Einklang mit dem stets fließenden Wohlbefinden tretet, wird das, was andere sagen, komplett bedeutungslos. Ihr wisst dann, was euer Bauchgefühl euch sagt, und ihr stellt euch nicht auf den Kopf oder dreht euch im Kreis, nur weil ihr in jedermanns Fahrplan passen wollt. Wenn ihr mit jemandem wegen irgendeiner Sache zu tun habt, bei welcher persönliche Interessen involviert sind – sie [die Ärzte] meinen es gut, sie wollen nichts Böses -, denkt doch mal darüber nach: Ärzte brauchen Patienten.

Jerry und Esther saßen eines Tages im Restaurant in der Nähe eines Medizinzentrums und lauschten den Gesprächen am Nachbartisch. Die Tische waren so nahe beieinander, dass es einem vorkam, es säßen alle an einem Tisch. Es waren 10 Personen an diesem Tisch und sie gehörten alle zu einer medizinischen Abteilung. Sie waren bei einem Seminar und tauschten sich nun darüber aus, um dem ganzen Seminar einen volleren Sinn abzugewinnen. Sie unterhielten sich darüber, wie man mit Patienten umzugehen hat und dass man den Patienten immer darum bitten sollte Familienmitglieder mitzubringen. Denn, wenn der Patient dazu neigt der ärztlichen Führung nicht zu folgen, wird – vorausgesetzt es sind mehrere Familienmitglieder anwesend – mit Gewissheit einer von ihnen Druck auf den Patienten ausüben dies zu tun. Esther konnte ihren Ohren nicht trauen. Sie konnte kaum ihre Suppe weiteressen. Sie meinte: „Mir war vorher nie bewusst gewesen, dass es in der Medizin um Verkäufe geht, wie es überall um Verkäufe geht.“ Anders gesagt: Man benötigt Patienten, wenn man eine Praxis hat. Und wenn man Patienten braucht, dann muss man sie davon überzeugen, dass sie das Zeug zum Patienten haben. Niemand würde zu demjenigen sagen: „Du bist wohlauf.“ Viel eher sagt man da: „Sie sehen ziemlich gut aus, aber…“

Nun, da ihr versteht, dass jedes Mal, wenn ihr mit jemand anderem interagiert, es absolut natürlich ist – nicht falsch, sondern natürlich –, dass seine Intentionen Teil der Mischung werden. Ihr müsst euch entscheiden, wessen Intentionen größeres Gewicht haben. Wenn ihr feststellt, dass eure Intentionen am wichtigsten sind, dann werdet ihr euren Gefühlen Aufmerksamkeit schenken, wohl wissend, dass euer inneres Wesen euren Wunsch nach Wohlbefinden wie auch einer langen und gesunden Erfahrung des Gedeihens kennt und dass es euch Führung zuteil werden lässt, wenn ihr euch auf einem Pfad bewegt, der sich nicht im Einklang mit euren Intentionen befindet. Das befähigt euch dazu, Dinge zu ignorieren, die nichts mit euch zu tun haben, wie z.B. Statistiken und anderes. Ihr seid imstande auf eure Gefühle und eure eigenen Körperrhythmen zu achten. Ihr seid dazu fähig den Kontrast eurer eigenen Erfahrung als Hilfe einzusetzen, um Klarheit darüber zu gewinnen, was ihr wollt. Das wiederum ermöglicht euch Gedanken zu wählen, die sich damit in Einklang befinden.

Menschen sterben nicht an Krankheiten. Menschen sterben an der Angst vor Krankheiten. Die Angst vor diesen Dingen verursacht eine Trennung von den Ressourcen, die ansonsten zur Verfügung stünden. Deshalb gibt es alle Arten von Menschen, die alle Arten von Krankheiten bekommen, die sie selbst bewältigen. Und es gibt alle Arten von Menschen mit allen möglichen Krankheiten, die an ihnen krepieren. Ebenso gibt es alle Arten von Menschen mit jeglichen Arten von Krankheiten, die unter der Aufsicht eines Arztes an ihnen krepieren. Ihr könnt also auf verschiedene Arten vorgehen, aber ihr braucht keine anderen Ressourcen, als die, die von innen kommen. Dabei gibt es kein richtig oder falsch.

 


Abraham-Hicks (2017). „Medical diagnostics.“ In: YouTube. (Stand: 2.1.2018)

Anmerkung: Dieser Text sowie sämtliche Abraham-Texte in diesem Blog sind eigene Übersetzungen der Betreiberin dieser Website und obliegen somit dem Urheberrechtsgesetz (UrhG §5 Abs. 1).

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