Volles Sehvermögen durch die Kraft des Fokus

Dies ist ein Ausschnitt aus einem Abraham-Hicks-Workshop (2012, o.O.). Wer sich genau darüber informieren möchte, wer oder was Abraham ist, der hier auf individuelle Fragen aller Art antwortet, findet genauere Erläuterungen auf der gleichnamigen Homepage.  Das folgende Gespräch zwischen dem fragenden Hotseater („F“) und Abraham („A“) ist eine sinn- und sprachgemäße Übersetzung aus dem Englischen.

F: Manchmal kann ich ohne Brille scharf sehen. Früher, als ich Kontaktlinsen getragen habe, kam es vor, dass ich morgens aufstand und dachte, ich hätte sie noch immer drinnen, weil ich scharf sah. Dann stellte sich heraus, dass ich sie gar nicht drinnen hatte. Das war vor ein paar Jahren. Es gibt Zeiten, da sehen meine Augen total klar, die meiste Zeit über aber nicht. Wie man sieht, trage ich eine Brille, aber ich würde lieber keine tragen und trotzdem scharf sehen. Könntet ihr mir dafür eine Anleitung geben?

A: Nun, das ist interessant, denn wir sprechen hier über Fokus, nicht wahr? Hast du das Gefühl, dass es eine Variable in deiner Fokusausrichtung gibt? Du nennst sie zwar unbewusst, aber du scheinst anders zu sehen. Vor ein paar Jahren hatte Esther selbst eine interessante Erfahrung. Als sie [und ihr Mann] in einen anderen Bundesstaat umgezogen waren, wollte sie sich einen neuen Führerschein ausstellen lassen und musste dafür einen Sehtest machen. Als sie in das kleine Gerät blickte – es war schon Jahre her, dass sie das letzte Mal in so ein Gerät geschaut hatte – konnte sie die Zeilen nicht lesen. Sie meinte: „Das ist kaputt.“ Die Dame antwortete ihr: „Nein, das Gerät funktioniert einwandfrei. Sie können aber ihre Augen untersuchen lassen und dann mit ihrer neuen Brille den Sehtest wiederholen.“ Doch Esther bestand darauf es noch einmal zu versuchen. Sie sah also in das defekte Gerät und sagte: „Abraham, könnt ihr diese Zahlen lesen?“ Und wir taten es, indem wir durch ihre Augen blickten. Esther fand es bemerkenswert, dass sie die Zahlen nicht lesen konnte, wir aber schon, obwohl wir durch die gleichen Augen sahen. Sie überlegte: „Es sind die gleichen Augen, aber eine andere Erwartung, was wiederum eine andere Fokussierungsfähigkeit bedeutet.“

Wir finden es spannend, dass ihr in euren Träumen sehen könnt, obwohl eure Augen geschlossen sind. Ihr habt also die Fähigkeit Visuelles auch mit geschlossenen Augen wahrzunehmen. Es hängt demnach alles von der Erwartung ab. Ist euch aufgefallen, dass, wenn eure Augen erholt sind, ihr besser sehen könnt als wenn ihr müde seid? Wenn ihr den ganzen Tag über auf den Bildschirm schaut, dann seht ihr weniger und weniger gut, je weiter der Tag fortschreitet. Manche von euch machen die Beobachtung, dass bei fluoreszierender Beleuchtung, die überall so beliebt ist, eure Augen Dinge anders übersetzen, d.h. ihr seht besser. Habt ihr bemerkt, dass euch das Lesen leichter fällt, wenn ihr draußen im Sonnenlicht seid, als wenn ihr euch an einem lichtschwachen Ort befindet? Es gibt unterschiedlichste Faktoren, die eure Fokussierungsfähigkeit beeinflussen, aber die wesentlichsten von ihnen sind Intention und Glaube.

Wir wissen, dass im Vortex alles möglich ist und außerhalb des Vortex Dinge schiefgehen, die normalerweise gut gehen sollten. Indem ihr also mit dem Frieden schließt, wo ihr gerade seid, anstatt dagegen zu wettern, reduziert ihr den Widerstand – und Widerstand ist die Basis jeglichen Unbehagens, von Unzufriedenheit und Dysfunktion. Wenn ihr euer Möglichstes tut um den Widerstand zu senken, wird sich nicht nur eure visuelle Übersetzungsfähigkeit verbessern, sondern es wird euch in sämtlichen Lebensbereichen besser gehen. Wir sprechen demnach vom vibrationalen Alignment mit eurem ganzheitlichen Selbst. Dies ist ultimatives Wohlbefinden!

Viele Menschen haben gelernt Mängel hinzunehmen. Wir würden sagen, dass der extreme, tiefgehende und chronische Mangel, den Menschen als normal akzeptieren, die negative Emotion ist. Es wird für üblich gehalten, grantig und überfordert zu sein, bis zu dem Ausmaß, dass es praktiziert und perfektioniert wird. Wären wir an eurer Stelle, würden wir nichts davon dulden. Wir würden niemals negative Gefühle ertragen! Stattdessen würden wir Gedanken finden, die sich besser anfühlen, und dadurch würde sich das Wachstum auf unterschiedlichste Arten ausdrücken – gutes Sehvermögen wäre eine davon.

F: Also wurde mir seit der dritten Klasse, als ich eine Brille bekam, unscharfes Sehen antrainiert?

A: Deine Brille ist eine Erleichterung für dich. Sie trägt dazu bei, dass deine Augen anders fokussieren. Ihre Funktion liegt nämlich nicht nur in der Vergrößerung. Jetzt, wo du eine Brille trägst, versuche doch einmal folgendes in den nächsten 1 bis 2 Wochen: Wenn du aufwachst, dann setze nicht sofort deine Brille auf. Nimm nur mit deinen Augen wahr und beobachte, wieviel du sehen kannst. Setze danach deine Brille auf und nimm die Verbesserung wahr, die dadurch auftritt. Mache in den darauffolgenden Tagen genau das Gegenteil: Setze gleich nach dem Aufwachen deine Brille auf und nimm sie später wieder ab. Du wirst bemerken, dass du in beiden Fällen mit der Brille klarer siehst. Doch im ersten Beispiel, in welchem du zuerst nur mit den Augen wahrnimmst, wirst du ein feineres Sehvermögen beobachten können als wenn du die Brille sofort aufgesetzt hättest. Die Brille richtet deine Augen nämlich auf eine Weise aus, die fürs Sehen erforderlich ist.

F: Wenn ich also meine Brille nicht sofort aufsetze, dann werde ich besser fokussiert sein?

A: Nun, wenn du z.B. aufwachst, keine Brille auf hast, und du versuchst etwas zu lesen, dann wirst du feststellen, dass du dies mit einem passablen Sehvermögen auch ohne deine Brille tun kannst. Setze dann deine Brille auf. Du wirst eine Verbesserung bemerken. Lies am nächsten Tag zuerst mit aufgesetzter Brille, nimm sie danach ab und versuche nochmals zu lesen. Es wird dir diesmal schwerer fallen, da du zuvor durch die Brille fokussiert warst. Diese Übung zeigt, dass die Brille deine Augen im Anvisieren trainiert. Wir sagen dir aber, dass du dafür keine Brille benötigst!

Wir betreiben hier keine Kampagne gegen das Tragen von Brillen. Wir wissen schlichtweg, dass ihr die Fähigkeit besitzt alle möglichen Dinge scharf wahrzunehmen. Eure Brillen bieten lediglich eine bequeme Lösungsmöglichkeit, denn es ist viel einfacher eine Brille aufzusetzen als fokussieren zu lernen. Was wäre denn, wenn ihr euch auf Wohlbefinden konzentrieren würdet anstatt auf „Na ja, es ist unkomplizierter zu einem Chirurgen zu gehen und sich das infizierte Teil entfernen zu lassen als den Fokus auf Wohlbefinden zu richten.“ Wir können das bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, doch nach einer Weile könntet ihr euch dafür entscheiden zuerst eure Aufmerksamkeit auszurichten und euch zuerst in den Vortex zu begeben. Das ist in Wirklichkeit unsere Pointe zu deiner inspirierten Frage.

F: Wenn ich meine Brille nicht sofort aufsetze und sehe, wie ich eben sehe, mag mich das in diesem Moment glücklich machen, da ich nichts lesen muss. Doch manchmal, wenn ich die Brille trage, habe ich das Gefühl, dass sie mir gar nicht so gut tut. Ich sah mal fern und nahm die Brille ab um zu überprüfen wie ich sehe. Es kam mir vor, als hätte sie mein Sehvermögen verzerrt.

A: Selbstverständlich kommt es hier zu einer Veränderung. Würdest du das deinem Optiker erzählen, schlüge er dir vor die Gläser zu wechseln, entsprechend deiner wechselnden Defizienz. Doch wir glauben nicht an Mangel.

F: Also wird das ein Übungsprozess…

A: Wenn dir etwas daran liegt, ja. Den meisten Menschen geht es ziemlich gut, auch wenn sie außerhalb ihres Vortex fokussieren. Doch euer Leben könnte um so viel besser sein, würdet ihr eure Aufmerksamkeit so ausrichten, dass ihr euch in den Vortex hineinbewegt. Wir bringen dieses Beispiel, um über das Fokussieren von Gedanken zu sprechen, während du auf das Fokussieren deines Sehvermögens aus bist, doch im Grunde handelt es sich um dasselbe. Wenn wir davon sprechen eure Gedanken in den Fokus zu nehmen, dann meinen wir: Haltet an eurem Wunsch fest und bringt ihn in Übereinstimmung mit eurem Glauben und eurer Erwartung.

Diejenigen, die klar sehen wollen, aber glauben, dass sie eine Brille tragen müssen um dies tun zu können, werden auch eine Brille benötigen um klar zu sehen. Derjenige jedoch, der deutlich sehen will, aber keine Brille bei sich hat, sie nicht finden kann oder sich auf einer verlassenen Insel befindet, wird sich schließlich in die Lage versetzen klar zu sehen. Anders ausgedrückt: Verlangen übertrumpft den Glauben. Doch in einem Umfeld, in dem euch so viele Dinge zur Verfügung stehen, die eure Vortex-fernen Glaubenssätze noch weiter verstärken, verlasst ihr euch lieber auf diese, anstatt euch in den Vortex zu begeben. Uns ist aufgefallen, dass die meisten physischen Wesen so ziemlich alles tun würden, nur nicht in den Vortex zurückkehren.

F: Dasselbe trifft auch auf mich zu. Ich wollte diesen Vortex finden, aber vielleicht habe ich mich zusehr bemüht. Womöglich habe ich geglaubt, bevor ich euch traf, dass meine Sichtweise verzerrt ist. Ich habe dies und das versucht, gab schließlich auf und besorgte mir eine Brille. Jetzt kann ich deutlich sehen und meine Arbeit fällt mir leicht.

A: Indem du Frieden mit dem schließt, was ist, wenn gutes Sehvermögen dein Ziel ist und die Brille dir dieses Sehvermögen ermöglicht, dann hast du dein Ziel erreicht. Wenn es aber dein Ziel ist, die Anatomie deines Körpers und seine Beziehung zur Schwingung zu verstehen, wird eine Brille vermutlich keine Lösung sein. In deiner Frage geht es um mehr als nur Sehvermögen, ansonsten wäre mit „Ich habe diese tolle Brille und damit kann ich ausgezeichnet sehen“ alles gesagt und wir würden die nächste Person aufrufen. Wir haben diese Unterhaltung weit genug getrieben, und wenn an deiner Frage mehr dran war, dann haben wir auch darauf geantwortet. Siehst du die Aura oder Energie?

F: Ich denke, das tue ich manchmal.

A: Wenn ihr eine Brille tragt und Energie sehen wollt, dann nehmt sie ab. Die Brille richtet eure Augen nämlich auf diese Dimension aus. Um Auren sehen zu können, müsst ihr imstande sein Schwingung auf eine andere Weise zu interpretieren. Hattet ihr manchmal den Eindruck, als würdet ihr in eurem peripheren Blickfeld etwas sehen, und wenn ihr euch danach umdrehtet um es direkt anzuschauen, war es verschwunden? Das passiert, weil euer peripheres Sehvermögen anders fokussiert als euer frontales Sehvermögen. Deshalb könnt ihr manchmal, wenn ihr geradeaus blickt und euer seitliches Blickfeld nicht anvisiert wird, Energie anders interpretieren. Und genau da [deutet auf eine Seite] taucht der Geist immer auf. „Upps – weg ist er!“

 


Abraham-Hicks (2012). „Correcting your vision with the power of focus.“ In: YouTube. (Stand: 19.11.2017)

Anmerkung: Dieser Text sowie sämtliche Abraham-Texte in diesem Blog sind eigene Übersetzungen der Betreiberin dieser Website und obliegen somit dem Urheberrechtsgesetz (UrhG §5 Abs. 1).

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